Als einen Denkweg, um ernsthaft den globalen Umweltproblemen entgegenzutreten, bezeichnet der Soziologie Hans Jonas die Vergegenwärtigung drohender Katastrophen.
Zur Begründung dieses Ansatzes heißt es: „Heuristik ist ein kreativer Denkprozess, der von Schätzungen, Vermutungen und Berechnungen ausgeht. Welche gesellschaftlichen Zustände zukünftig wirklich eintreffen werden, hängt letztendlich davon ab, in welche Richtung sich die Dynamiken von global-hegemonialen Herrschaftsverhältnissen, Autoritarismus-Entwicklung, militärischen Auseinandersetzungen, ökologischen Verwerfungen und ökonomischen Ausbeutungsverhältnissen entwickeln werden.“
Im weiteren Verlauf des Beitrages aus dem online-Magazin telepolis kann man unter der Zwischenüberschrift Das ökologische Verwüstungsszenario eine furchterregende Darstellung möglicher Katastrophen finden. Der Text liest sich nicht angenehm, aber genau darin liegt sein Zweck.
https://www.telepolis.de/article/Zur-Heuristik-der-Furcht-Das-oekologische-Vernichtungsszenario-11434989.html
Nicht minder bedrohlich zeichnet der bekannte Klimaforscher Mojib Latif den Weg der Welt in die Wassernot.
https://www.ndr.de/kultur/wasser-bedrohte-element-neues-buch-von-mojib-latif,audio-3381128.html
Hintergrund zum Thema bietet Wikipedia mit der Übersicht zur Welt-Wasserkonferenz
https://de.wikipedia.org/wiki/UNO-Wasserkonferenz
