Mark Zuckerberg, der Chef von Meta (Facebook, Instagram, Meta-AI) hat ein Memorandum von 6500 Wörtern verfasst, das die positiven Konsequenzen der Weiterentwicklung von KI darstellt:
„The Future is for Everyone – The Path to a Positive AI Future“
Hier folgt zunächst die wohlwollende (wie auch anders?) Zusammenfassung des langen Textes, generiert von KI:
Zuckerberg-Manifest
Zuckerbergs zentrale These lautet: Die entscheidende Frage bei der kommenden „Superintelligenz“ ist nicht, ob sie entsteht, sondern wer Zugang zu ihr hat. Er will verhindern, dass eine kleine Zahl von Konzernen oder Regierungen die überlegene künstliche Intelligenz kontrolliert. Stattdessen soll jeder Mensch eine persönliche KI erhalten, die weit über heutige Chatbots hinausgeht.
Diese „personal superintelligence“ soll den Einzelnen beim Lernen, Erfinden, Arbeiten, bei Gesundheit und Kreativität unterstützen. Zuckerberg erwartet dadurch eine enorme Ausweitung menschlicher Fähigkeiten. Auch wirtschaftlich sieht er eher Chancen als Gefahren: Unternehmen könnten kleiner werden, weil einzelne Menschen mit KI Leistungen erbringen können, für die heute große Organisationen nötig sind. Dadurch könnten neue Unternehmer und Arbeitsplätze entstehen.
Ein zweiter Schwerpunkt ist Offenheit. Meta will leistungsfähige KI-Modelle mit offenen Gewichten zugänglich machen. Zuckerberg hält dies für demokratischer und sicherer als KI, die vollständig von wenigen Unternehmen kontrolliert wird. Gleichzeitig soll der Nutzer selbst bestimmen können, welche Werte seine persönliche KI vertritt und welche persönlichen Informationen sie verwendet.
Beim Thema Regulierung fordert Zuckerberg weniger staatliche Behinderung der KI-Entwicklung, insbesondere in den USA, damit China keinen Vorsprung gewinnt. Gleichzeitig befürwortet er eine engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Regierung bei Sicherheitsfragen.
Bemerkenswert ist schließlich, dass Zuckerberg die Machtkonzentration für das größte Risiko hält – stärker als die Vorstellung einer außer Kontrolle geratenen Superintelligenz. Kritiker werfen ihm allerdings vor, das Manifest sei zugleich eine Rechtfertigung für Metas enorme KI-Investitionen und eine PR-Schrift.
Weniger empfehlend äußern sich verschiedene Medien:
FAZ
Der Meta-Chef schreibt ein KI-„Manifest“, in dem er eine bessere Welt und jedem Menschen ein besseres Leben verspricht. Glauben sollte man davon kein einziges Wort.
Süddeutsche Zeitung
Verlogenes Gesülze
Der Standard, Wien
Kalkulierter Optimismus
Zuckerbergs KI-Manifest: die Zukunft gehört allen – insbesondere Meta und den USA.
Pioneer, Berlin
Zuckerbergs KI-Vision: Das Märchen vom Altruismus:
Mark Zuckerberg schreibt in einem Essay, Superintelligenz müsse allen gehören. Nur gibt es nichts umsonst. Die Monetarisierung der Meta-KI findet in Zukunft an anderer Stelle statt.
