Die Künstliche Intelligenz entwickelt rasant sich auf allen Feldern, von der Industrie bis zur Wissenschaft. Aber sie braucht dafür eine gewaltige Infrastruktur. Diese zu schaffen und zu betreiben, ist nur den größten Unternehmen möglich, weil riesige Investitionen dafür erforderlich sind. In der Finanzwirtschaft stellt sich daher auch die Frage, ob diesem Kapitaleinsatz entsprechende Chancen gegenüber stehen.
Die geplanten KI-Investitionen der vier großen US-Tech-Konzerne Amazon, Alphabet (Google), Meta und Microsoft steigen im Jahr 2026 auf bis zu 725 Milliarden US-Dollar. Diese Summen fließen primär in den Ausbau der Infrastruktur, insbesondere Rechenzentren, Cloud-Dienste und Hochleistungschips.
Die Aufteilung der Ausgaben:
– Microsoft: Rund 190 Milliarden US-Dollar (laut tagesschau.de).
– Alphabet: Zwischen 180 und 190 Milliarden US-Dollar.
– Meta: Zwischen 125 und 145 Milliarden US-Dollar (erhöht um 10 Mrd. gegenüber früheren Plänen).
– Amazon: Rund 200 Milliarden US-Dollar (für KI, Chips, Robotik und Satelliten).
Auswirkungen auf die Energiewirtschaft:
Rechenzentren, die das Rückgrat der KI-Infrastruktur bilden, verbrauchen bereits heute gigantische Strommengen. Prognosen gehen davon aus, dass ihr Anteil am US-Stromverbrauch von aktuell etwa 4 % bis 2028 auf 12 % steigen könnte. In Deutschland könnten sie bis 2037 für bis zu zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich sein. Der Energiebedarf eines einzigen großen KI-Rechenzentrums kann dem von Hunderttausenden Haushalten entsprechen.
Um diesen Bedarf zu decken, sind massive Investitionen in die Strominfrastruktur nötig, darunter Netzausbau, neue Kraftwerke und Übertragungsleitungen. Diese Kosten werden traditionell über die Strompreise auf alle Verbraucher umgelegt. In den USA wird befürchtet, dass dies in stark betroffenen Regionen zu Preiserhöhungen von bis zu 25 % führen könnte. In Deutschland, wo die Industriestrompreise bereits doppelt so hoch sind wie in den USA, gilt ein wettbewerbsfähiger Strompreis als entscheidender Standortfaktor für die Ansiedlung von KI-Rechenzentren.
(Bei Eingabe der Frage „Investitionen der Konzerne“ in die Google-Befehlszeile erscheinen die vorstehenden Informationen als KI-Zusammenfassung. Die zahlreichen Quellen stehen im Originaltext.)
