Eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zeigt den Zusammenhang zwischen politischen Entscheidungen und dem Energiewandel. Zugleich werden Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sichtbar.
Aus der Einleitung der komplett aufrufbaren Studie:
Die Zahl der Beschäftigten in der Branche der erneuerbaren Energien hat 2025 mit 436.000 Personen einen Rekordstand erreicht. Das ist ein Plus von knapp vier Prozent im Vergleich zum bisher besten Jahr 2023. Der Blick auf die Entwicklung seit 2000 zeigt, wie stark politische Entscheidungen durchschlagen: Die Kürzung von Fördermitteln bei Photovoltaik ab 2011 und die Deckelung sowie neue Ausschreibungsverfahren bei Windkraft ab 2017 führten zu Einbrüchen bei der Beschäftigung. Der sich abzeichnende energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung könnte einen ähnlichen Effekt haben – Tausende von Jobs wären gefährdet.
