UN-Hochseeschutzabkommen
Das UN-Hochseeschutzabkommen (englisch: Biodiversity Beyond National Jurisdiction, BBNJ), das seit Januar 2026 in Kraft ist, ist ein riesiger Erfolg für den Meeresschutz und den Multilateralismus. Dieses Abkommen ist der Schlüssel dafür, die Hohe See – das sind zwei Drittel der globalen Meere – besser zu schützen und die globalen Meeresschutzziele zu erreichen.
Viele Jahre dauerte der Prozess, bis sich die internationale Staatengemeinschaft 2023 in New York auf das Abkommen einigte. Deutschland und die EU haben lange für ein aus Umweltperspektive ambitioniertes Abkommen gekämpft und verhandelt. Die Staatengemeinschaft hat nun ein wirksames Instrument in der Hand, um Schutzgebiete auf der Hohen See auszuweisen, in denen die Meeresnatur sich wieder erholen kann. Das Abkommen stellt erstmals einheitliche Umweltregeln für alle Staaten auf. Schließlich sind die Meere überlebenswichtig für uns Menschen. Sie sind das größte Ökosystem des Planeten, versorgen uns mit Nahrung und erzeugen Sauerstoff. Zudem leisten sie einen überaus wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie Wärme aufnehmen und als wichtige Kohlenstoffsenke fungieren.
Die Seite des Bundesumweltministeriums führt weiter zu wichtigen Informationen zum Thema.
https://www.bundesumweltministerium.de/themen/meeresschutz/un-hochseeschutzabkommen
