Politik
Hitze, Dürre, Wassermangel werden weltweit – mit wenigen Ausnahmen – als Ergebnisse des Klimawandels verstanden. Oft sind es kurzfristige wirtschaftliche Interessen, die mögliche Maßnahmen der Schadensvermeidung oder -begrenzung verhindern. Kritik richtet sich deshalb gegen die Politik, die den Umweltschutz zugunsten der Wirtschaft vernachlässigt.
Eine gute Übersicht über die Auseinandersetzung darüber bietet die Presseschau des Deutschlandfunks vom 11. August 2026 in ihrem ersten Teil (gut geeignet für Gruppenarbeit).
https://www.deutschlandfunk.de/die-presseschau-aus-deutschen-zeitungen-9000.html
Einstellungen
Wie steht die Bevölkerung zum Umweltschutz? Die Bertelsmann-Stiftung hat gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS) ((Link)) im Jahresbericht 2026 des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation dazu eine Untersuchung (Umfrage) durchgeführt. Die Hauptergebnisse:
- Die Mehrheit unterstützt weiterhin konsequenten Klimaschutz, gleichzeitig nimmt die Zustimmung in vielen Bereichen der Nachhaltigkeitstransformation im Vergleich zu den Vorjahren leicht ab.
- Wirtschaftliche Belastungen und soziale Gerechtigkeit rücken stärker in den Mittelpunkt. Viele Menschen sorgen sich um die finanziellen Folgen der Transformation und erwarten gezielte staatliche Unterstützung sowie eine faire Verteilung der Lasten.
- Vertrauen wird zum Schlüsselfaktor der Transformation. Die politische Umsetzung der Energiewende wird von einer Mehrheit als unverständlich und bürgerfern empfunden. Viele hegen Zweifel daran, dass politische Entscheidungen in der Klimapolitik transparent und im Interesse der Allgemeinheit getroffen werden.
Die vollständige Studie finden Sie unter:
Soziales Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation: Jahresbericht 2026.
