Human Rights Watch Jahresbericht
Der Jahresbericht dieser Organisation (eine US-amerikanische, international tätige nichtstaatliche Organisation (NGO), die durch Untersuchungen und Öffentlichkeitsarbeit für die Wahrung der Menschenrechte eintritt. Sie hat ihren Sitz in New York City. (Wikipedia) setzt sich krikisch insbesondere mit der US-amerikanischen Politik unter Präsident Trump auseinander. Im Kopfartikel des Berichts heißt es:
In nur zwölf Monaten hat die Trump-Regierung einen breit angelegten Angriff auf die wichtigsten Säulen der US-Demokratie und der globalen regelbasierten Ordnung durchgeführt, an deren Aufbau die USA, trotz aller Unstimmigkeiten, gemeinsam mit anderen Staaten maßgeblich beteiligt waren.
„In kürzester Zeit hat die Trump-Regierung in ihrer zweiten Amtszeit das Vertrauen in die Unantastbarkeit von Wahlen untergraben, die Rechenschaftspflicht der Regierung eingeschränkt. Lebensmittelhilfen und Gesundheitsleistungen gekürzt, die Unabhängigkeit der Justiz angegriffen, gerichtliche Anordnungen missachtet, Frauenrechte zurückgenommen und den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen erschwert, Rechtsbehelfe bei rassistischen Übergriffe untergraben, Programme zur Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung eingestellt, die Meinungsfreiheit eingeschränkt, trans- und intersexuellen Menschen den Schutz entzogen, die Privatsphäre ausgehöhlt und die eigene Macht genutzt, um politische Gegner, Medien, Anwaltskanzleien, Universitäten, die Zivilgesellschaft und sogar Comedians einzuschüchtern.
Unter Berufung auf die Gefahr einer „Auslöschung der Zivilisation” in Europa und unter Verwendung rassistischer Klischees, um ganze Bevölkerungsgruppen als unerwünscht in den USA darzustellen, hat die Trump-Regierung eine Politik und Rhetorik verfolgt, die der Ideologie der weißen Nationalisten entspricht. Migrant*innen und Asylsuchende wurden unmenschlichen Bedingungen und erniedrigender Behandlung ausgesetzt; 32 von ihnen starben 2025 in Gewahrsam der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration Customs Enforcement, ICE), und bis Mitte Januar 2026 starben weitere vier. Maskierte ICE- und Grenzschutzbeamte haben People of Color ins Visier genommen, übermäßige Gewalt angewendet, ganze Gemeinschaften terrorisiert, dutzende Bürger*innen zu Unrecht verhaftet und zuletzt zwei Menschen in Minneapolis ungerechtfertigt getötet, beide Todesfälle wurden von Human Rights Watch dokumentiert.“ Zum vollständigen Bericht:
https://www.hrw.org/de/world-report/2026
