Der gerade in den Ruhestand gegangene bisherige Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung gibt in der Zeitschrift AB (Außerschulische Bildung) einen wichtigen Überblick.:
Seit 1989 hat die politische Bildung in Ostdeutschland einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen: vom Zusammenbruch des DDR-Systems über den mühsamen Aufbau pluralistischer Strukturen bis hin zu aktuellen Auseinandersetzungen um Akzeptanz und Deutungshoheit. Der Beitrag zeigt, wie Landeszentralen, freie Träger und kulturelle Initiativen demokratische Lernräume geschaffen haben – und zugleich mit Skepsis, fragiler Finanzierung und Angriffen von rechts konfrontiert sind. Welche Lehren können aus den letzten 35 Jahren gezogen werden, um politische Bildung vor Ort zukunftsfähiger zu machen?
